PKV besticht mit massiver Intransparenz

18.10.2012 – Die bestehende Transparenz in der privaten Krankenversicherung (PKV) reicht mitnichten vollkommen aus. Keine Transparenz ist mathematisch nicht steigerbar!

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Die PKV besticht mit einer massiven Intransparenz. Das beginnt bei einem Kennzahlen-Katalog, der mehr verschleiert, als er zeigt, fehlenden Detailangaben, wie zum Beispiel bei der Aufteilung der Bilanzposition Alterungsrückstellung, bis hin zu den Details der Tarifkalkulation.

Würde die PKV die Wahrheit aufzeigen, so würden sicherlich viele nachdenklich werden, ob das so langfristig alles aufgeht.

Solange die PKV mit durchschnittlichen Beiträgen von 250 Euro monatlich an Männer (300 Euro nach Unisex) vermittelt wird, stellt sich die Frage, wie die Kosten der heute 30 bis 40-Jährigen in 50 Jahren bezahlt werden sollten, wobei diese Aussage ausschließlich heutiges Kostenniveau in 50 Jahren berücksichtigt.

Die PKV bildet mitnichten ausreichende Alterungsrückstellungen, um die zukünftigen Kosten der heute Versicherten zu finanzieren.

Thorulf Müller

th.mueller@sellsulting.co.uk

zum Leserbrief: „Bestehende Transparenz reicht aus”.

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