Per Gesetz zur Vorsorge zwingen

5.10.2012 – An den Umfragen der Verbraucher kann man mit zuverlässiger Regelmäßigkeit erkennen, dass diese keine Ahnung von ihrer finanziellen Situation haben. Beratungsresistente und Verdrängungskünstler machen nun einmal die Mehrzahl der Bevölkerung aus.

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Leider ergibt sich hieraus die traurige Erkenntnis: Individuelle Verantwortung und langfristige Planung bleiben eine Illusion, da meist das Kollektiv mit seiner (unterbliebenen) Handlungsweise über den weiteren Verlauf eines Systems entscheidet.

Wenn die Menschen nicht per Gesetz oder äußeren Druck zu ihren Handlungen wie zum Beispiel einer Vorsorge gezwungen werden, passiert auch nichts (siehe zum Beispiel die Versicherungspflicht).

Die Angst alleine reicht als Motivator nicht aus, da gleichzeitig die Verdrängung folgt, wie zum Beispiel: „Irgendeiner wird mich schon auffangen“, oder: „so schlimm wird’s schon nicht werden.“ Falsch gedacht: Es kommt meist schlimmer, als man denkt!

Gleichzeitig wundert es mich als Makler immer wieder, wie spät die Bewegungen und Impulse des Marktes die Verantwortlichen bei den Versicherungs-Gesellschaften beziehungsweise die Berichterstattung erreichen. Dass der Vorsorgemarkt in Zukunft drastisch einbrechen wird, war uns schon vor über einem Jahr klar und wir haben uns darauf vorbereitet.

Versicherer tendieren jedoch immer bis zum letzten Moment dahin, ihr Geschäft unverändert weiter zu betreiben, bis es halt nicht mehr geht. Was machen die Verantwortlichen eigentlich die ganze Zeit?

Marco Mauricio Berg

info@bergvm.de

zum Artikel: „Drastischer Einbruch der Vorsorgebereitschaft”.

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