Man kann von einem solchen Gewinn leben

19.5.2017 – Die Studie überlässt es nicht dem Einzelnen, was er unter „Gewinn” versteht. Und bei einer GmbH wird auch nicht, wie hier vermutet, vorher das Gehalt des Geschäftsführers abgerechnet. Weil es sich vielmehr um Kosten in Form des Unternehmerlohns handeln würde.

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Vielmehr heißt es eindeutig: „Dabei wurde der Gewinn anhand der Angaben der Gesamteinnahmen sowie der Gesamtkosten (ausgenommen Gehalt des oder der geschäftsführenden Gesellschafter) als Differenz ermittelt, wird in der Studie erläutert.” Das Gehalt des Geschäftsführers zählt also nicht als Kosten, sondern wird dem Gewinn zugeschlagen. Nur so kann doch überhaupt eine Vergleichbarkeit mit einem einzelnen Vermittler hergestellt werden.

„Dass sich viele Bundesbürger für so einen Bruttolohn das Arbeitspensum eines Selbstständigen nie aufbürden würden, sei nur am Rande angemerkt.” Da wäre hinzuzufügen, dass sich viele Selbständige, egal für wie,viel Geld, niemals eine Tätigkeit in abhängiger Beschäftigung vorstellen würden.

Man kann von einem solchen Gewinn leben – warum soll ein Vermittler diesen steigern, wenn er das Geld nicht braucht und niemand ihn zwingt, mehr als dafür notwendig zu arbeiten?

Um das öffentliche Ansehen muss man sich nicht scheren, wenn der Beruf Spass macht. Das öffentliche Ansehen von Politikern und Journalisten ist – anders als beim Müllentsorger – auch nicht das beste. Und bei seinen eigenen Kunden genießt der Vermittler dennoch Anerkennung und Ansehen, egal was veröffentlicht wird.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Selbstständige Versicherungsvermittler ist kein Spitzenverdiener”.

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