Kostenersparnis ist nicht verwerflich

31.8.2012 – Transparente Vergleichsangebote in einem Markt zu erstellen, der für den Patienten normalerweise zu komplex ist, ist im Sinne des Verbraucherschutzes und hat nichts mit einem Pranger gemein.

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Dass bisherige Plattformen noch nicht den gewünschten Zulauf erfahren haben, kann meines Erachtens nur an der Komplexität des Themas selbst liegen. Daher ist es begrüßenswert, wenn dies durch einen / die Versicherer professionell moderiert wird.

Dass hier in erster Linie die Kostenersparnis steht, finde ich nicht verwerflich. Im Gegenteil, Respekt an die Ergo, die dies genauso kommuniziert und sich nicht hinter mehr „Transparenz“, fairer Wettbewerb et cetera versteckt.

Warum sollten Zahnärzte hier eine Sondereinstellung einnehmen und sich dem Vergleich ihres Dienstleistungs-Angebotes verbitten? Auch müssen Zahnärzte nicht fürchten, jedes Angebot künftig unterbieten zu müssen, um „ihren“ Patienten zu halten. Je nach Gesamtaufwand wird es vielen Patienten einige Hunderter wert sein, von ihrem Zahnarzt behandelt zu werden und nicht von irgendeinem Wildfremden.

Orson Mämecke

orson22@msn.com

zum Leserbrief: „Gut gemeint ist noch nicht gut gemacht”.

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