11.1.2012 – Geschlossene Fonds sind nicht risikoreicher als offene Fonds aufgrund des Insolvenzschutzes, sondern weil sie in der Regel in nur ein oder sehr wenige Investments investieren.
Mittels Krediten gehebelte Investments auf Anlegerebene sind immer riskant, solange es keine sichere Rendite oberhalb des Kreditzinses plus Kosten gibt. Selbst Immobilieninvestments sind insofern riskant.
Andrerseits erwirtschaften sichere Investments heute zum großen Teil Renditen unterhalb der Inflationsrate, das heißt sorgen für sichere Verluste. Je nach Versorgungsziel muss ein Anleger heute gewisse Risiken eingehen. Nur das muss ihm seitens des Anlageberaters auch bewusst gemacht werden.
Peter Lukasiewicz
zum Artikel: „Carpediem kämpft um Glaubwürdigkeit”.
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