29.10.2012 – Die Forderung, Provisionen beim internen Wechsel in der privaten Krankenversicherung (PKV) zu verbieten, ist absolut nicht nachvollziehbar.
Ich bin Makler mit Spezialgebiet PKV. Im Jahr hab ich circa 450-500 Vororttermine beim Kunden. Die Hälfte zum Thema PKV-Wechsel intern. Wer soll die Menschen dann noch beraten, wenn es kein Geld mehr dafür gibt? Im Übrigen berate ich einige Kunden, die langjährig versichert sind, ohnehin kostenlos. Für Beitragsoptimierung verlange ich keine Honorare.
Einige Gesellschaften übertragen einem nicht mal den Bestand. Warum soll die Beratungsleistung eines Maklers nicht honoriert werden, wenn Gesellschaften die Beiträge überproportional anpassen und die Kunden mit stark steigenden Beiträgen zu kämpfen haben?
Die meisten Makler arbeiten verantwortungsbewusst. Jährliche Umdeckungen, wie von manchen Vertrieben praktiziert, gehören hoffentlich der Vergangenheit an.
Markus Koch
zum Artikel: „Welche Gesellschaften am meisten umdecken”.
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