11.10.2012 – Jedes Jahr wieder derselbe Test mit denselben Schwächen: Mir wird nicht klar, warum ich als 40-jähriger Mann ein Fünf-Sterne-Versicherungs-Unternehmen mit „D“ im Namen einem Ein-Stern-Versicherungs-Unternehmen mit „A“ vorziehen sollte, bei dauerhaft circa 18 Prozent höherem Beitrag und ähnlichem Verlauf. An den Leistungen kann es jedenfalls nicht liegen.
An einigen Bilanzdaten? Bitte sehr: Schadenquote niemals über 70 Prozent zu guten 80 Prozent und versicherungs-technisches Ergebnis sagenhafte 16 bis über 20 Prozent zu circa acht Prozent? Wie sinnvoll ist die Eigenkapitalquote?
Abschlusskosten sind bei „D“ höher und Vertriebskosten gleich. Alterungsrückstellungen bei „D“ klar besser, aber dafür ja Schadenquote unterirdisch, ist das gut für einen Versicherten?
Wenn ich also mein Morgen & Morgen-Vergleichsprogramm richtig nutze, kann ich jedenfalls guten Gewissens auch ein nach dieser Systematik mit einem guten Stern geadeltes Versicherungs-Unternehmen bevorzugt vor einem Fünf-Sterne-Versicherungs-Unternehmen anbieten.
Michael Sturhann
zum Artikel: „Zwölf Krankenversicherer schwächeln”.
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